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Ja, es ist wahr!
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Auf der Pressekonferenz nach dem 1 : 1 unentschieden gegen Gamba Osaka - ein Verlust von zwei wertvollen Punkten - bestätigte der Trainer von Kataller Toyama, Christian J. Schmidt, nach einer Frage eines spanischen Journalisten, dass er Josep Guardiola, derzeit Trainer beim FC Bayern München, schon seit über 30 Jahren kenne und in regelmäßigem Austausch mit ihm steht.
"Wissen Sie, Josep und ich sind beide Jahrgang 71. Wir haben uns im Internat in der Schweiz kennengelernt. Meine Eltern hatten mich 1982 auf das Gymnasium Kloster Disentis in der Schweiz geschickt. Träger des Gymnasiums mit angeschlossenem Internat ist das gleichnamige Benediktiner-Koster. Joseps Eltern hatten dieselbe Idee.
Wir haben uns damals bis zur Matura ein Zimmer geteilt. Heute hat dort jeder sein eigenes Zimmer im Internat, aber damals war das anders. Und ich bin dankbar dafür, denn wir sind richtig gute Freunde |
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geworden und sind es immer noch. Wir haben in den Sommerferien immer zwei Wochen bei seinen Eltern in Spanien und zwei Wochen bei meinen Eltern in Deutschland verbracht. Und die Tradition der gemeinsamen Urlaube pflegen wir seitdem: Erst allein, dann mit unseren Freundinnen zusammen und sogar gemeinsam mit unseren Familien haben wir schon Urlaub in Spanien gemacht.
Schon damals galt unsere Leidenschaft dem Fußball, sehr zum Missfallen unserer Eltern, die andere Pläne für uns hatten. Letztendlich haben wir uns durchgesetzt. Angefangen haben wir beide beim FC Disentis, doch nach der Schule sind wir wieder zurück in unsere Heimatländer gegangen und haben dort unsere Spieler- und Trainerkarrieren begründet.
Seit der Internatszeit pflegen wir regelmäßigen Kontakt, erst per Brief und Telefon, mittlerweile per E-Mail und Skype. Erst gestern habe ich ihn angerufen und zum Gewinn des Supercups gratuliert." |
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31.08.2013 11:53 -
Christian J. Schmidt -
Kataller Toyama
(0.3 TK)
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