Neulich war im Supermarkt eine Frau vor mir, an der Kasse. Sie wirkte wie ein Vogel ohne gleich ihre Neigungen preis zu geben. Sie legte allerhand Dinge ab, nur ihre Würde behielt sie. Stetig mit den Fingern fuchtelnd oder doch nur ruhig und gesittet stehend, lag ihr ein Hauch von Eau-de-Sonds auf den Lippen und im Nacktenbereich.
Ich zog sie fest an meiner Hose zusammen, denn ich hatte einen elementaren Hunger. Sonst hätte ich vielleicht nicht so gehandelt. Frauen sind normalerweise nicht so mein Ding, jedenfalls nicht die vogelartigen.
Später stellte sich heraus, sie hatte eine Katze. Aber so stark war mein Verlangen nach Essbarem auch nicht. |