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Oh, oh, oh
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"So also funktioniert die deutsche Liga" wunderte sich Karlsruhes türkischer Trainer Cebra: "Mannschaften, die nix mehr zu holen haben, spielen Schicksal." Er war nach Hoffenheim gefahren, um sich die Kraichgauer einmal live anzusehen. Was er da sah, trieb ihm den Schweiß auf die hohe Stirn. "So etwas gab es in der Türkei nicht, dass jemand einfach so einem Favoriten in die Suppe spuckte. Es sei denn, man hatte noch ein privates Hühnchen zu rupfen, weil der andere z.B. die Schwester schief angekuckt hatte oder im Hinspiel |
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mit Unsportlichkeit geglänzt hatte. Darüber weiß ich hier noch nichts, aber ich habe gelernt. Wir müssen also jederzeit damit rechnen, dass der Gegner sein TK plündert, auch wenn ihm das nichts bringt. Harte Sitten hier. Also werden wir gegen die Favoriten Bremen und HSV gut zulangen. Ich hatte damit gerechnet, dass wir die Spitze nicht halten konnten, aber dass wir direkt um zwei Plätze absackten, tat weh. Nun werden wir unser Heimspiele gewinnen, das müsste mit Glück zum dritten Platz reichen. Und wenn nicht, dann nicht." |
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10.10.2013 20:14 -
Cebra -
Karlsruher SC
(0.3 TK)
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