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Im Jahr 1 nach Pfefferminztee
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Tja, irgendwie ist CNI dann doch Meister geworden. Erstaunt blickte Coach Ole Gunnar Fidjestöl nach dem 6:4-Auswärtssieg bei Alcides Vigo auf die Anzeigetafel und begutachtete die Ergebnisse der Konkurrenz. Und so fand eine eigentlich gar nicht sonderlich gut gespielte Saison ihr krönendes Ende, in der man letztlich in der Rückrunde gehörig vom Spielplanglück profitierte. Dennoch sind gerade die unerwarteten Triumphe oftmals die schönsten, so dass am Amazonas der Titel besonders ausgelassen gefeiert wurde. Nun steht aber die Jubiläumssaison vor der Tür und vieles ist anders in Peru. Vor allem der Abschied von Urgestein und Teeliebhaber pepe ist unerfreulich für die Liga, der somit ein wichtiges Zugpferd abhandengekommen ist. Bleibt zu hoffen, dass der Kollege nur ein Sabbatical einlegt, um frisch gestärkt in die stärkste Liga Amerikas |
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zurückzukehren. Apropos Rückkehr: Mit Universidad César Vallejo bereichert ein Traditionsteam wieder die Primera División. Als zweiter Aufsteiger tritt erstmals José Gálvez im Oberhaus an, wobei dem Club (oder ist es sogar eine Einzelperson?) das Kunststück gelang, ohne Trainer den Weg in die Erstklassigkeit einzuschlagen. Ist dies ein Synonym für eine Krise in Peru, wo mittlerweile die Mehrzahl der Zweitligisten keine Übungsleiter vorweisen kann? Man könnte das bezogen auf die Quantität durchaus so sehen. Wenn man aber die Trainerbänke der Primera División analysiert, dann scheint eher die hohe Qualität der Besetzungen potentielle Neuzugänge abzuschrecken. Es bleibt also auch in Saison 40 die wichtigste Erkenntnis: Wenn Du in Peru trainierst, sei Dir niemals zu sicher… denn es immer alles möglich. Alles! |
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05.11.2013 19:47 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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