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Achtung vor bettelnden Kindern mit Drohfeuern!
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Derzeit können vielerorts auf dem Lande Horden von bettelnden Kindern mit Drohfeuern beobachtet werden, die am frühen Abend - im Schutz der Dunkelheit - von Haus zu Haus ziehen. Man tut also besser so, als ob man nicht zu Hause ist. Denn wenn es klingelt und die Haustür sich öffnet, fangen die Kinder an zu singen und schwingend dabei ihre Drohfeuer. Am Ende des mehr oder weniger gut vorgetragenen Liedes wird der Besitzer des Hauses durch Hinhalten von Plastiktüten genötigt, Süßes zu spenden. Ganz pfiffige Kinder halten auch einen Schuhkarton mit einem Schlitz im Deckel hin, unnachgiebig dazu auffordernd, Geld hineinzuwerfen.
In den Städten hingegen hat sich eine leicht abgewandelte Art |
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durchgesetzt: Hier ziehen die Kinder von Geschäft zu Geschäft und ziehen das gleiche Spiel durch. Selbst vor Gaststätten, in denen bekanntlich Kinder nichts allein zu suchen haben, machen diese Horden bettelnder Kinder mit Drohfeuern nicht halt. Und dabei handelt es sich sowohl auf dem Lande wie auch in den Städten um ein alle Jahre wiederkehrendes Ereignis, dass vornehmlich in katholischen Gegenenden auftritt und bei dem auch Sachbeschädigungen in Kauf genommen werden, da vielerorts warme Mäntel durch Zerschneiden beschädigt, wenn nicht sogar zerstört, werden. Es gilt also, diese Warnung ernst zu nehmen und die Tür in diesen Tagen geschlossen zu halten, sofern es unerwarteter Weise klingelt. |
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10.11.2013 16:45 -
Christian F. Schmidt -
OGC Nice
(0.3 TK)
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