Einer gänzlich neue Situation in seiner langjährigen Trainerkarriere muss sich Sergej Pilatschkin in dieser Saison als amtierender Meister stellen. Nach drei Vizetiteln in drei verschiedenen Ligen respektive Ländern gelang ihm diesmal nach einem strategischem Husarenritt national endlich der große Wurf. In der neuen Spielzeit hat er nicht nur mit einer deutlich aufmerksameren Konkurrenz, sondern auch einer gestiegenen Erwartungshaltung im eigenen Lager zu kämpfen. Deshalb ist er gut damit beraten, das Wort "Titelverteidigung" vor dem letzten ZAT tunlichst zu vermeiden. Zumindest die eigenen Ansprüche will Pilatschkin jedenfalls nicht in den Himmel wachsen lassen.