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Kataller Toyama gibt Fukushima-Flüchtlingen eine Perspektive
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Die Verantwortlichen von Tokyo Electro Power (Tepco), der Betreibergesellschaft der Atomanlage von Fukushima, und die Regierung von Ministerpräsident Abé wagen es bisher nur hinter vorgehaltener Hand auszusprechen: Die Region um die Katastrophenreaktoren von Fukushima wird für Tausende von Jahren nicht mehr bewohnbar sein. Die geflohenen bzw. evakuierten Menschen werden nicht zurück können. Diese Wahrheit laut auszusprechen, traut sich aber derzeit keiner. Zumal Tepco nur noch besteht, weil die japanische Regierung Milliarden an Gelder in das Unternehmen gepumpt hat, ohne das letzteres es geschafft hat, die Situation vor Ort unter Kontrolle zu |
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bekommen. Und Tokyo muss weiteres Geld überweisen.
Um den Fukushima-Flüchtlingen eine Perspektive zu geben, haben mehrere Unternehmen aus Toyama sowie der heimische Fußballverein Kataller Toyama Geld in die Hand genommen und für mehrere Familien neue Wohnungen gebaut sowie neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Kindern können ein Jahr kostenlos im Verein Fußball spielen und so neue Freunde finden; auch für Mädchen, für eine eigene Fußballabteilung gegründet wurde. Es bleibt nur zu hoffen, dass es auch anderswo private Initiative gibt, die den Menschen aus der Region Fukushima Hoffnung und eine neue Perspektive geben. |
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17.11.2013 22:34 -
Christian J. Schmidt -
Kataller Toyama
(0.3 TK)
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