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Der wahre Grund, wieso Wolfgang Lippert nicht nach Sotchi fährt
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Fukuoka Am vergangenen Wochenende hat im südjapanischen Fukuoka das Grand-Prix-Finale im Eiskunstlaufen stattgefunden. Im Paarlaufen hat das deutsche Paar Aljona Savchenko und Robin Szolkowy gewonnen. Was viele aber nicht wissen: Wolfgang Lippert, Erfolgstrainer vom lokalen Verein Avispa Fukuoka und sein Assistent Achim Menzel hatten eine Wild Card für die Paarlaufkonkurrenz gekommen. Eine Platzierung unter den ersten 10 hätte das Ticket für Sochti bedeutet. Thomas Bach, kürzlich neu gewählter Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, hatte bereits eine Ausnahmegenehmigung erteilt, die dem Eiskunstlaufpaar Lippert / Menzel einen Start in Sotchie ermöglicht hätte. Doch am Ende reichte es nur zum vorletzten Platz.
Bereits seit knapp einem Jahr bereiteten sich beide auf diese einmalige Chance vor. Vor |
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oder nach jedem Mannschaftstraining schwangen sich Wolfgang Lippert und Achim Menzel auf die Kufen und übten unter der Anleitung der mittlerweile 85-jährigen Jutta Müller, die schon Katharina Witt zu zahlreichen Erfolgen geführt hat, dreifache Rittberger und Salchow sowie einen doppelten Axel ,Toeloop, Lutz und Flip. Für die Hebefiguren hat sich Achim Menzel extra hart seine Oberarm-Muskulatur trainiert, um Wolfgang Lippert heben zu können.
In der Kurzkür sind Lippert und Menzel gut gestartet, aber bereits der zweite Sprung wurde von Achim Menzel nicht dreifach, sondern nur doppelt ausgeführt. Beim anschließenden Doppelsprung aus dreifachem Rittberger und doppeltem Axel landete Wolfgang Lippert unglücklich und stürzt. Auch in der Kür gaben beide kein besseres Bild ab, so dass Sie am Ende Vorletzter wurden. |
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11.12.2013 22:16 -
Christian J. Schmidt -
Kataller Toyama
(0.3 TK)
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