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Der Bär und der Hase - ein Weihnachtsmärchen frei nach John Lewis
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In einem Wald waren Bär und Hase dicke Freunde. Doch jedes Mal, je näher der Winter kam, wurde der Bär trauriger und immer müder: Es war die Zeit seines Winterschlafs gekommen, doch so gerne wollte er endlich Weihnachten erleben. So auch dieses Jahr:
Der Hase ritt auf dem Bär durch den Wald, als eine erste Schneeflocke auf die Nase des Bären fiel. Mit jedem weiteren Tag, mit dem der Winter und damit Weihnachten näher kam, wurde der Bär müder und beide Freunde trauriger, denn sie wussten, dass bald der Abschied bevor stand. Der erste Schnee war bereits gefallen und hatte die Landschaft wie Puderzucker bedeckt. Die Tiere des Waldes freuten sich, denn jetzt war Weihnachten nicht mehr fern. Sie begannen, gemeinschaftlich die große Tanne weihnachtlich zu schmücken, die allein auf einer freien Fläche stand. Und während der Bär müde zusah, wurde sein Freund, der Hase, noch trauriger, wusste er dich, dass der Bär auch |
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dieses Jahr nicht Weihnachten im Wald feiern können würde. Als der Bär spürte, dass es jetzt Zeit war, seine Höhle aufzusuchen und Winterschlaf zu halten, ging seines Weges. Und der Hase schaute traurig seinem Freund hinterher. In der Nacht zu Weihnachten - sie war klar und der Vollmond leuchtete hell - hoppelte der Hase zur Höhle des Bären und legte sein Weihnachtsgeschenk davor ab. Am nächsten Morgen erwachte die Sonne. Alle Tiere des Waldes waren um den festlich geschmückten Weihnachtsbaum versammelt. Die jungen Füchse hatten schon ihre Geschenke aufgemacht, als plötzlich ein heller Sonnenstrahl den Weihnachtsbaum traf und sein Stern das Licht reflektierte. Der Hase drehte sich instinktiv um: Oben auf dem Hügel stand der Bär mit weiten Augen und offenem Mund und bewunderte den angestrahlten Weihnachtsbaum. Dank des Weihnachtsgeschenks des Hasen - ein Wecker - war der Bär rechtzeitig aufgewacht und konnte erstmals Weihnachten feiern. |
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14.12.2013 14:35 -
Christian F. Schmidt -
OGC Nice
(0.3 TK)
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