Roma, April 2013: ein rot getigerter Kater, ein ebenerdiges Loft mit kleinem, verwuchterten Vorgarten und zwei katzenverrückte Touristen. Natürlich wurde der Kater, der natürlich kein Streuner, sondern einfach nur verfressen war, getauft: nach einem Papst oder einem Fußballspieler – man weiß es nicht mehr so genau. Dann wurde Futter im lokalen Supermarkt gekauft, für Silvestre nur das beste, versteht sich. Der Kater war nicht doof und schwang sich jeden Tag in der Früh und am Abend vom Baum, um sich sein (zweites?) Frühstück bzw (drittes?) Abendessen abzuholen. Eine römische Idylle. |