Schwammig, knochenlos, geleeartig – so ist Werder bisher in der Bundesliga unterwegs. Es fehlen jedwede klare Konturen, die einem aufzuzeigen vermögen in welche Richtung es für die Norddeutschen demnächst gehen könnte. Weder der Abstieg, noch ein oberer Platz in der Liga scheinen aktuell im Bereich des Denkbaren. Dafür sind andere zu schlecht und wieder andere zu gut und Bremen einfach zu unscheinbar. Ganz wie das Mauerblümchen im Mai spielte man sich bisher durch diese Saison – würde man nicht auf dem Spielplan auftauchen, könnte man fast meinen, Bremen wäre gar nicht mit dabei. Und genau das hat sich Cheftrainerimitator Solo gewünscht: ein sorgenfreies Leben, irgendwo im sportlichen Nirgendwo, zumindest in dieser Saison.
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