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Lippi räumt die Vitrine frei
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Im fünften Anlauf ist Avispa Fukuoka zum zweiten Mal der Sprung ins Endspiel des traditionsreichen Kaiserpokals gelungen. Und das allerbeste an der Ausgangsposition: Im Finale wartet kein Verein aus Australien und vor allem auch kein Eberle-San. Dieser fiese Imperialist hatte sich zuvor ja bereits mit zwei Mannschaften den schönen Pokal auf schamlose Weise angeeignet und strahlend von dannen getragen. Nein, in der aktuellen Konstellation konnte wahrlich nichts mehr schief gehen: Zum einen ein unbekannter Gegner, der irgendwie nach Vorspeise klingt (Gamba Osaka) und zudem durch die tristen Niederungen der zweiten Liga kreucht |
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und fleucht. Zum anderen die tolle neue Kassenbrille von Lippi, mit der in den KO-Wettbewerben doch endlich eine Trendwende eingeleitet werden müsste. Wie dem auch sei, die Zeichen standen klar auf Sieg für Avispa und sein Trainergespann, so dass der Chefcoach auch sicherheitshalber schon einen Platz in der (nahezu leeren) Trophäenvitrine des Clubs freigeräumt und die Urkunde von der Jugendweihe beiseite geschafft hatte. Apropos Pokal: Wie stand es denn eigentlich nach zwei Spielen der Best-of-5-Serie zur Halbzeit des Finales aus Sicht von Avispa Fukuoka gegen den krassen Außenseiter aus Osaka? ... Ach, 0:2... |
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05.01.2014 21:50 -
Wolfgang Lippert -
Avispa Fukuoka
(0.3 TK)
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