Salt Lake City: Im Institut für künstliche Befruchtung der University of Utah tauschte Thomas Lippert, ein ehemaliger und zwischenzeitlich verstorbener Angestellter des vorgenannten Instituts, sein Sperma gegen das von Kunden aus. Ein Frau hat sich dort 1991 einer künstlichen Befruchtung unterzogen, das Sperma dazu spendete ihr Ehemann. Ein zufälliger DNA-Test der Familie deckte im Oktober 2012 auf, dass er nicht der biologische Vater des Kindes ist. Weitergehende Untersuchungen haben letztendlich zu Lipperts Spur geführt. Es liegt die Vermutung nahe, das Lippert, der dort in der Zeit von 1988 bis 1993 gearbeitet hatte, nicht nur diese Samenspende aus 1991 austauschte, sondern mehrere. Die Untersuchungen sind derzeit in vollem Gange. |