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Herrn W.'s Gespür für den Paten
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Der W. hat sein Gespür für den Paten verloren. Hat der W. Patenzüge einstmals als einfachen 3-Punkter durchgezogen, egal ob zu Hause oder Auswärts, so muss er sich nunmehr in den Spiegel sehen und sagen: "Himmel, Arsch und Zwirn, ich habe das Gefühl für Patenzüge verloren!"
Der Pate ist bekanntermassen einfach zu schlagen. Denn beim Paten fällt jede psychologische Befangenheit aus der eigenen Liga weg: Überlegungen wie "nächste Woche geht's gegen den minderwertigkeitskomplexbehafteten Grafen mit seinem Riesen-TK, da ist eine 6 recht und gut" oder "für Jähnig sind wir Angstgegner, da tut's auch die Heim-null" fallen beim Paten weg. Jedwedes trügerische Rache-, Angst-, oder Überlegenheitsgefühl fehlen beim Patenzug und das macht ihn auch so einfach. |
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Der Pate ist rein mathematisch-analytisch zu sehen und schlagen: Quadrat aus eigenem minus Paten-TK plus dem Quadrat aus der Differenz der Tabellenplätze, und daraus die Wurzel ziehen - und das setzt man dann. Und bisher hat der W. das in einmaliger Weise gekonnt. Doch seit geraumer Zeit geht ausgerechnet bei den Paten alles schief.
Was ist also mit dem W. passiert, dass er sein Gespür für den Paten verloren hat. Er weiss es selbst nicht. Das C.A.L.A.-Präsidium hat den einstmaligen "Herrn des Patenzuges" (so nannten sie ihn), deshalb zu einem Psychiater namens 'Dr. Zahl' geschickt. Abgesehen davon, dass dem W. der Psychiater von irgendwoher bekannt vorkommt und ihm auch sein Name irgendwie verdächtig ist, liegt der W. jedoch nur auf der Couch und weint. Denn er weiss: bei Copa ist es wie beim Reggae-Tanzen: "a Gspia, des lernt ma nia..." |
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17.01.2014 11:30 -
Bernd W. 4 -
CA Los Andes
(0.3 TK)
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