|
In den Schluchten des Balkan
|

Ruhiger Wolf schleicht zufrieden durch die Wälder, im Einklang mit der Welt und mit sich selbst. Die Geister haben es letztendlich gut mit ihm gemeint und er darf nun die Feder des Adlers tragen.
Drei mal in Serie hat er es jedoch dem selbsternannten Götterwolf zeigen müssen, bis dieser es in seiner masslosen Selbstüberschätzung endlich geglaubt hat: den Sieg beim Stamm der pausierenden Sioux wollte der Götterwolf nicht zählen, der Sieg über die Gleitenden Kommantschen wurde vom Grossen Geist zum Witzemeistertitel gemacht.
Doch aller guten Dinge sind drei, das musste schliesslich und endlich auch |
|
|
der Götterwolf anerkennen.
Ruhiger Wolf sitzt also versunken in Selbstzufriedenheit am spiegelnden See und raucht die Friedenspfeife, die er sich von "Zwei mal Erster" abgeschnorrt hat.
Gerade, als er selbstvergessen, satt, und ganz unindianisch den Gedanken “Ab heute scheiß ich auf die Arbeit…” fassen will, bemerkt er die Gefahr, die ein paar Meter hinter ihm lauert:
“Feuerwasser des Südens” und "Der zu Hause billig siegen will” harren dort ganz fickrig im Unterholz, auf der Jagd nach der Feder des Adlers. Ruhiger Wolf seufzt und dämpft die Friedenspfeife aus… |
|
10.05.2010 11:24 -
Bernd -
Roter Stern Belgrad
(0.3 TK)
|
|