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Entschuldigung, wir haben gewonnen!
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Ein kleiner Blick in die Presselandschaft des Landes mit den hohen Bergen und den tiefen Tälern - nein, nicht die Schweiz, wir meinen Chile - zeigt wieder einmal, dass die schönste Nebensache der Welt tatsächlich manchmal nur eine Nebensache ist.
Während süddeutsche Architekten (mit Doppel-D) sich in belgischen Kurorten um die chromosomalen Archetypen der westlichen Hütehundrassen und weitere uninteressante Kleinigkeiten kümmern, fahren von deutschen Steuergeldern bezahlte Finanzbeamte in das Steuerhinterzieherparadies um mal wieder die Gastfreundschaft des südlichen Nachbarlandes zu inspizieren.
Zugegeben, eine kleine Einladung ging auch ins kalte Norddeutschland, aber Schwiegermutter hat Geburtstag und der Wintergarten wird |
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gebaut. Und das sind keine Ausreden sondern tatsächlich die Wahrheit.
Unterm Strich bleibt allerdings die Tatsache bestehen, dass in Chile kein Tag vergeht, ohne das über Fußball nicht geschrieben wird. (Man beachte die doppelte Verneinung! Mit der negativen Konnotation von "vergehen" als Beschreibung einer Endlichkeit, des Aufhörens eines Seins, einer Existenz oder eines Dings ipso facto auch die Vergänglichkeit im Sinnes des Kreislaufes von Werden und eben Vergehen, wird hieraus ein Triptychon der Negation!) Aber es gilt hier die Warnung an die Mahner zu wiederholen, die schon gelegentlich vorgetragen wurde: Ira furor brevis est, animum rege, qui nisi paret, imperat.
In diesem Sinne: Ich hau euch alle weg! Und viel Spaß in der Schweiz. |
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28.03.2014 15:32 -
fubini -
CD O'Higgins
(0.3 TK)
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