Fahrlässig hat der Danubio FC als aussichtsreichster Vertreter Uruguays in der Copa Libertadores den Einzug ins Achtelfinale und damit die K.O.-Runde verspielt. Am letzten ZAT war man schlichtweg um ein Tor zu geizig und zog über Trefferverhältnis unter vier punktgleichen Teams knapp den Kürzeren. Trainer Roesamäe hatte einen Strategiewechsel zumindest der andernfalls chancenlosen chilenischen Konkurrenz vermutet und kein Vertrauen in das eigene Glück. Ihm fehlte Phantasie oder Weitblick, einen mit den bisherigen Verlauf der Gruppenphase nahezu identischen ZAT vorherzusehen. Ärgerlich für den Trainer, seinen Verein und ganz Uruguay, dass nun nurmehr in der Copa Americana vertreten ist.