|
Copa Lokal (17): Anklam
|
Man hört ihn schon in der Ferne jammern: Genau, den Ossi. Denn schließlich hat man sich in dieser Rubrik bis dato trefflich darum bemüht, neue Mitspieler zu gewinnen, aber dabei den armen und chronisch benachteiligten Ostdeutschen nahezu komplett vergessen.
Hiermit ist nunmehr Schluss, denn in dieser Woche fungiert die Hansestadt Anklam aus Mecklenburg-Vorpommern als Zielgebiet für Neurekrutierungen. Eingeweihte Kenner werden einwerfen, dass der Geburtsort von Otto Lilienthal und Matthias Schweighöfer natürlich auf keinen Fall fehlen darf. Allerdings ist der Grund für die Auswahl von Anklam deutlich profaner. Schließlich gibt es in keiner Stadt der Republik mehr Arbeitslose als an diesem Unterzentrum kurz vor der polnischen Grenze. Und die vielen Bürger ohne |
|
|
|
adäquate Aufgaben wären natürlich prädestiniert dafür, die Lücken bei Copa Mundial zu schließen (sofern man das Internet in Anklam schon kennt). Dabei könnten sie auch gleich eifrig Zeitungsberichte schreiben, sich Quizfragen ausdenken und überhaupt das Spiel auf eine technisch neue Ebene hieven. Zeit genug müsste in MeckPomm ja vorhanden sein. Anklam wird also alle Träume der Copatadores erfüllen: Copa als modernes Browsergame, die Copa-App fürs I-Phone, professionelles Management von Personal und Ressourcen, zügige Sanktionierung von Betrügern etc. Kurz gesagt, Anklam macht Copa Mundial zu einem Traum. Allerdings sollte man zur Umsetzung dieser Vision im Gegenzug über die Wiedereinführung von 100 TK Begrüßungsgeld nachdenken. |
|
16.04.2014 19:45 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
|
|