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Copa Lokal (24): Wilhelmshaven
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Nachdem mittlerweile fast jedes Dorf im Münsterland abgegrast worden ist, führt die Suche nach neuen Mitspielern für Copa Mundial in dieser Woche in das nördliche Niedersachsen, genauer gesagt an den Jadebusen.
Der Ort ist in erster Linie Kapitänen von Öltankern und LPG-Frachtern bestens geläufig. Neben dem weltbekannten Tiefseehafen bietet Wilhelmshaven (so der Name der Stadt) aber auch eine wichtige Zielgruppe, deren ständige Langeweile hohes Akquisitionspotential bietet. Schließlich ist die Nordseestadt einer der größten Standorte der Bundeswehr, wo bekanntlich nicht nur für die Abteilung KZH (krank zuhause) bereits am frühen Morgen der Feierabend eingeläutet wird. Insofern sollte man sich dringend mit Frau Von der Leyen in Verbindung setzen, damit Copa Mundial als strategischer |
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Grundwehrdienst unverzüglich auf den Dienstplan kommt. Dies am besten verknüpft mit der Maßgabe, dass ein NMR gleichbedeutend mit einem Aufenthalt im Café Viereck bis zum nächsten ZAT ist. Auf diese Weise diszipliniert man die Truppe, für die die gängigen abgekürzten Copa-Vokabeln ohnehin im Einklang mit der Sprache im sonstigen Dienstgebrauch stehen. Kritische Stimmen mögen nun einwenden, dass die Neulinge intellektuell nur kleine Brötchen backen, so dass keine gehaltvollen Zeitungsartikel entstehen oder neue Titelkandidaten gefunden würden. Diesen sei aber entgegnet, dass man stets auch Kanonenfutter und Füllmaterial benötigt, um eine Gesellschaft erfolgreich zu befrieden. Und wo könnte man für diesen Gedanken nicht auf mehr Verständnis stoßen als bei der Bundeswehr? Marsch, Marsch! |
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29.04.2014 17:23 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
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