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Auf der Flucht
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Wer kennt ihn nicht, den sympathischen Dr. Kimble, unschuldig zum Bösewicht erklärt und erbarmungslos gejagt. Ähnlich sieht es in diesem Jahr bei den Rovers aus. Zwar ist man hier keineswegs so unschuldig, wie man es den Jägern gerne weismachen würde - im Gegenteil, die Meisterschaft ist nun bereits zum vierten Mal in den unersättlichen Pranken des hungrigen Startrainer gelandet. Dennoch finden sich Parallelen: Die Schar der Jäger ist groß, und es gibt einen eindeutigen Leitwolf. Oder sollte ich von einem Leitraben sprechen? Einen ersten Vorgeschmack dürfte es schon beim heutigen Aufeinandertreffen geben. Wie auch immer, eine weitere Parallele dürfte sein, dass die Jäger am Ende leer ausgehen werden. Markert strebt unbeirrbar nach den Sternen, und da ist der nationale Titel lediglich eine von drei Stationen - vom Schwierigkeitsgrad indes in der goldenen Mitte angesiedelt.
Der am leichtesten zu gewinnende Titel, die OFC/AFC Champions League, kennt nämlich nur einen echten Gegner, und mit dem wird man es in diesem Jahr voraussichlich neben dem Endspiel noch weitere vier Mal zu tun bekommen: Die Jungen Herzen aus der Nachbarschaft, bei denen Trainerfuchs Roquatoni - ein erstes Warmschießen gegen die Rovers erfolgt beim heutigen Ligaauftakt - den unglücklich verlorenen Meistertitel gerne mit |
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einem internationalen Glanzlicht vergessen machen würde! Ansonsten tummelt sich im Wettbewerb viel Mittelmaß sowie einige Nordwestinsel-Amateurteams, bei denen nach wie vor unbegreiflich ist, warum dieses Kanonenfutter dort teilnehmen darf.
Schließlich soll auch der mit großem Abstand am höchsten einzuschätzende Titel in diesem Jahr seinen Weg in die Trophäensammlung finden. Es handelt sich um den einigen der drei angestrebten Titel, der noch nie von den Rovers gewonnen wurde: Der Grand Slam! Die Rangers sind der Liga doch tatsächlich erhalten geblieben, obwohl erneut nur eines der vier Aufeinandertreffen von den elf wackeren Kickern aus Wellington-Miramar gewonnen werden konnte. Dennoch, genug, um den Durchmarsch der Rovers ein weiteres Mal zu verhindern. Dafür wurde alles riskiert, ein 6:0 im zweiten Heimspiel war die letzte Option für den zeitweise überfordert wirkenden Fenris, die dieser prompt zog und damit um ein Haar in der Versenkung verschwunden wäre. Platz sieben am Ende - mehr als erhofft, und mehr, als dieses Jahr drin sein dürfte. Doch unabhängig von der Schwäche des Gegners: Die unglaubliche Motivation, die allein die Verhinderung des Grand Slam für die Rangers mit sich bringt, dürfte auch in diesem Jahr wieder die höchste Hürde auf dem Weg zum Triple sein! |
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14.05.2010 09:43 -
Florian Markert 4 -
Napier City Rovers
(0.3 TK)
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