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Zeit zu ernten, was die Paten haben gesät... Dürre, Kargheit und etwas Staub
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Im Hause Abenteuer ist der konditionelle Aderlass spätestens seit dem 3. Spieltag unübersehbar, der Frust über fehlende Konkurrenz grenzenlos und der Frühling in eine kalte nicht enden wollende Winternacht umgeschlagen – und warum? Weil wir uns hier in Sambias Unterhaus befinden, der verkommensten, schäbigsten und leersten Kaschemme der Copa-Welt.
Aber ein Abenteuer will nicht murren und meckern, nicht mit dem Finger auf andere zeigen und mit dem verbalen Fuß nachtreten. Nein, ein Abenteuer hat jedwede negative Emotion verschenkt, versucht sich als guter Verlierer, als eloquenter Schauspieler in einem Gossentheater namens Divison One zu zeigen. Ganz wie |
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„Punchy“ Sly Stallone, Keanu Reeves oder der geschätzte Kollege Mourinho spielt er sein ganzes Breitband-Repertoire von vorgetäuschten Grinseattacken ab und übt sich seit Wochen bereits im Beglückwünschen der hiesigen Aufstiegsriege – alles Taugenichtse, Nichtskönner und Patenglückskinder, findet zumindest das höchst objektive Glasauge des besagten Trainers. Und eventuell öffnet ein wenig Contenance und wimmerfreier Großmut ja doch noch das Tor in die Erstklassigkeit. Denn immerhin eines kann man ihm nicht vorwerfen: Er hat NIE, NIE, NIE die Schuld für sein Scheitern bei anderen gesucht – ein wahrlich seltener Zug in der heutigen Zeit.
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30.05.2014 17:03 -
Daniel Abenteuer -
Eagle Stars
(0.3 TK)
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