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Punkt, Ausrufezeichen, Komma, Strich, fertig ists noch lange nicht
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Avellaneda - Eine handfeste Sensation gibt es dieser Tage in Argentinien zu bestaunen. Die Nation ist elektrisiert, gebannt verfolgen 40 Millionen Argentinier die weitere Entwicklung. Doch worum geht es eigentlich?
Die Meisterschaft von CA Independiente? Mittlerweile ein alter Hut aus der letzten Saison. Dass es die Boca Juniors nichtmal auf einen Copa Americana Platz geschafft haben? Also bitte, wir reden von Sensationen. Die neuerliche Staatspleite kann doch noch abgewendet werden? Leo Messis erste WM-Tore nach 8 Jahren Durststrecke? Kommt gar Florian Floberle mit den Pampers News zurück?
Ja, das wären alles ganz -mehr oder weniger -nette Überraschungen. Aber |
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was sind das alles für laue Lüftchen gegen den Tornado, der gestern durch die aragentinische Zeitungslandschaft gefegt ist: Yves Eigenrauch hat es im 393. Versuch endlich geschafft, einen Zeitungssatz nicht mit einem Ausrufezeichen abzuschließen! Bzw. natürlich: "... abzuschließen."
Die Reaktionen waren dem Ereignis entsprechend euphorisch: "Ich hatte Tränen in den Augen!", "Dass ich das in meiner 98. Primera Division- Saison noch erleben durfte!", "Wofür sind eigentlich nochmal Satzzeichen?"- so die ersten Eindrücke der gerührten Kollegen. Wie es aussieht, steht Argentinien vor einer Zeitenwende, oder besser gesagt: Satzzeichenwende. |
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26.06.2014 10:57 -
Prenzlauerbergo -
CA Independiente
(0.3 TK)
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