|
Asterix bei den Emsmännern - Teil 14
|
Nachdem er gefrühstückt hatte, schnappte er sich seinen Beutel und seine Fahne, kletterte von seinem Baumhaus und machte sich auf, das Dorf in Richtung Strand zu verlassen. Als er an der Hütte des Druiden vorbeikam, fragte dieser: „Guten Morgen Troubardix! Schon so früh auf den Beinen? Eine schöne Hermelinflagge hast du da!“ Der Barde nickte Miraculix zu, blieb dann aber irritiert stehen und betrachtete seine Fahne. Der Druide hatte recht: Das waren keine Kreuze, sondern eine vereinfachte Darstellung von Hermelinen. “Danke Miraculix! Letzte Nacht hatte ich einen seltsamen Traum, indem ich eine Fahne mit diesen Hermelinen sowie mit weißen und |
|
|
schwarzen Querstreifen gesehen habe. Sie hat mir so gut gefallen, dass ich direkt nach dem Aufstehen mit dem Malen begonnen habe. Doch leider reichte meine Tinte nicht für die fünf schwarzen Querstreifen. Daher habe ich die ganze Fahne mit Hermelinen bemalt. Ich bin gerade auf dem Weg zu meinem neuen Haus am Strand. Die Hermelinflagge wird das Wappen meines Hauses sein und mich und meine Familie von nun an begleiten.“
Anmerkung der Redaktion: Die letzte Nachfahrin Troubardix‘, die dieses Wappen trugen, war Anne de Bretagne. Mit der Heirat des französischen Königs endete die Selbständigkeit Aremoricas nach fast sechszehn Jahrhunderten.
Fortsetzung folgt |
|
02.07.2014 22:08 -
Christian F. Schmidt -
OGC Nice
(0.3 TK)
|
|