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Ärger mit der Post
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So ein Mitgliederanschreibe zu versenden ist gar nicht so einfach: Kataller Toyama hat sich entschlossen, eine Mitgliederzeitung herauszugeben, die vierteljährlich versendet werden soll. Doch als sich die Pressestelle bei der japanischen Post erkundigte, was beim Adressieren zu beachten ist, wurde den Verantwortlichen schwindelig: Wie soll man in einem Land, in dem Anreden und Titel so wichtig sind, die Adresse auf insgesamt sechs Adresszeilen gedruckt bekommen? Sechs |
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Adresszeilen von i.d.R. 40 Zeichen; in der ersten Adresszeile dürfen sogar nur 25 Zeichen stehen. Die Vorgaben stellen sicher, dass die Post auch befördert wird, ohne das zusätzliche Kosten in Form von Strafporto anfallen, da eine automatisierte Sortierung nicht möglich ist. In einer anschließenden Sitzung wurde das Projekt "Mitgliederzeitung" ganz schnell wieder begraben. Alle Teilnehmer schüttelten angesichts solch eines Bürokratismus nur den Kopf. |
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31.07.2014 21:42 -
Christian J. Schmidt -
Kataller Toyama
(0.3 TK)
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