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Die AllSvenskanbroks - Verfall einer Familie
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Die Meisterschaft scheint abgehakt zu sein. Zumindest für fast alle Mannschaften, die im schönen Schweden angetreten waren. Resultat ist eine gemäßigte Langeweile, eine uninspirierte Belanglosigkeit an den Spieltagen. Dieses Gefühl der Bedeutungslosigkeit der eigenen Spielweise ist in den letzten Jahren geachsen und hat sich aus einem kleinen Pflänzchen, dass unbeachtet zwischen den Fugen der Gehwegplatten wuchs, zu einem veritablen Buschwerk entwickelt, welches den meisten Trainern das Sonnenlicht klaut.
Und es ist kein Garten- und Landschaftsbauer in Sicht, der das Gestrüpp vielleicht zurückschneiden könnte. Stattdessen ergeben sich die Übungsleiter, unter ihnen auch der ADHS-geplagte Ritalinjunkie fubinini, in hilflosen Gesten, begleitet von einer jammervollen Miene. Nicht berechenbare Spielzüge waren der Plan, mit denen eben jener fubinini angetreten war, dem eigenen Jammertal zu entfliehen und wiede retwas Spannung zu erzeugen, sowohl in der AllSvenskan als auch im eigenen Leben, im menschlichen Miteinander und auch in der Presselandschaft.
Aber, ach, es wurde nichts daraus. Die Spielzüge verpuften wirkungslos und auch das menschliche Miteinander verbesserte sich nicht. Und der schon jahrelang gehegte Wunsch nach Veränderung, entweder eine neue Liga im Herzen Europas oder aber ein oder zwei Sabbatjahrzehnte, verstärkte sich in den letzten Wochen extremst. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass der erfolgloseste Erfolgstrainer Europas, |
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eben der lethargische Phlegmat fubinini, auf der Pressekonferenz ankündigte - zum wiederholten Mal -, die aktuelle Saison als Abschiedstour durch die vielen schönen Städte Schwedens zu nutzen.
Was wird von Schweden bleiben in der Erinnerung des egomanen Misanthropen?
- die Auflösung der SuperEttan, die sich als Bärendienst am schwedischen Fußball erwiesen hat und definitiv zur Belanglosigkeit der Spieltage begetragen hat,
- die Bildlosigkeit der Zeitungsartikel, die die umfangreiche Sammlung körperbetonter Bilder zur Nutzlosigkeit verdammte,
- ein sagenumwobenes goldenes Schloß voller williger Jungfrauen, die auch nach Jahren immer noch Jungfrauen sind, was durchaus Zweifel an der Libido des Schloßherrn hervorruft,
- ein Trainerehepaar, dass durchaus mehr Ehestreitigkeiten in der Presse austragen könnte, dann wäre es vielleicht nicht so voller Langeweile, (Popcorn ist vorhanden),
- ein permanenter Meiterschaftsanwärter mit Doktortitel von "Institut für parawissenschaftliche Erforschung der Freien Energie" auf den äußeren Hebriden, dessen Meisterschaften irgendwie esoterisch erscheinen,
- jede Menge schwedischer Filme, die man konsumierte, um viel über Schweden im Allgemeinen und Schwedinnen im speziellen zu lernen.
Wie dem auch sei, geniesst die letzte Saison mit dem flegelhaften Muttersöhnchen fubinini und denkt immer daran, was er euch beigebracht hat: Ich hau euch alle weg! |
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01.08.2014 09:21 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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