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Das Schicksal lenken
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Mit viel Kalkühl und gekühlten Gefühlen gingen die Corinthians in ihre beiden Gruppenspiele gegen CA Independiente aus dem geliebten Nachbarland Argentinien. "Wenn wir uns am Ende wirklich schon wieder in der 1. Gruppenphase aus der CL verabschieden, dann wenigstens mit einem Gaucho im Schlepptau! Jedenfalls wollten wir den Nachbarn nicht die Möglichkeit bieten, uns den entscheidenden Tritt ins Genick zu verpassen." erklärte Trainer Dugarry das extrem aggressive, unwirsche Auftreten seiner Mannschaft beim Gastspiel in Avellaneda. Hier nämlich erkämpfte sich die Timao ein am Ende möglicherweise kriegsentscheidendes, unmenschliches 6-6 Unentschieden, nachdem man zuvor im |
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heimischen Pacaembu eine abtastende Abwehrschlacht mit 1-0 für sich entscheiden konnte. Da der Rest der Gruppe standartisiert seine Heimspiele mit 6 eigenen Toren gewann, schmückt die Timao, vormals Tabellenletzter, nun die Spitze mit 7 Punkten.
War die Entscheidungsgewalt über das eigene Weiterkommen schon mit den Ergebnissen des 1. ZAT spürbar aus den Händen der Timao entwichen, so muss man jetzt mehr denn je auf Gnade bei der Konkurrenz - in diesem Falle bei den Jamaikanern - setzen. Dennoch bleibt durch die beiden Begegnungen mit Independiente ein wenig das Gefühl, dass man es selbst genauso und nicht anders gewollt hatte. Da läßt sich das Schicksal doch angenehm tragen, komme was wolle. |
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09.09.2012 18:39 -
Dugarry -
SC Corinthians Paulista
(0.3 TK)
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