Unter den ägyptischen Fußballvereinen geht die Unruhe um. Greift Staatspräsident as-Sisi in den Kampf gegen die Islamisten in Syrien und Irak ein? Schließt er sich der Allianz gegen den Islamischen Staat (IS) an? Und was bedeutet das? Erfolgt eine Mobilmachung von Teilen der Armee? Werden Reservisten eingezogen? Werden Fußballspieler eingezogen?
Letzteres ist, was derzeit alle Trainer verunsichert. Denn in der ägyptischen Premier League spielen so gut wie keine Ausländer. Fußballer an die Front bedeutet damit eine deutliche Schwächung einzelner Vereine oder der gesamten Liga. Bleibt nur zu hoffen, dass die Liga regulär zu Ende gespielt werden, sollte sich as-Sisi gezwungen sehen, gegen die IS aktiv zu werden.