Die 1. Gruppenphase des internationalen Wettbewerbs in Afrika könnte ein weiteres Mal zum Rohrkrepierer für die Black Aces mutieren. Im mittleren Spieltag der 6er-Gruppenphase kam es das einzige Mal mit einem Gruppengegner zum zweimaligen Aufeinandertreffen. Und hier traf es die Mannschaft um Santa, wie auch schon in der Vorwoche an selber Stelle verkündet, besonders hart. Mit desaster wartete ein Erfolgstrainer des afrikanischen Kontinents auf die Südafrikaner. Dieser hatte zuvor eine ähnliche Strategie wie man selbst gewählt. Er versuchte sich mit etwas niedrigerem Toreinsatz die Optionen für die weiteren Spiele der Gruppenphase zu erweitern. Doch da sämtliche anderen Gegner die meist im internationalen Wettbewerb übliche Strategie des möglichst Viele-Tore-Setzens gewählt hatten, waren er auch bereits in Zugzwang.
Konsequenz der
Ausganssituation war die intensive Taktikplanung mit dem Ergebnis, dass mit vielen Heimtoren zwar nicht die Chance des großen Befreiungsschlag gegeben war, aber zumindest sichergestellt war, dass sich das von desaster trainierte senegalesische Team nicht durchsetzen konnte. Eher war noch die Hoffnung, dass dieser versucht den Auswärtssieg zu landen und sich damit selbst aus dem Rennen um die für die nächste Gruppenphase berechtigenden Plätze bringt. Und ein weiterer Konkurrent hätte sich dann hoffentlich „bereit erklärt“ einen der hinteren Tabellenplätze, warum auch immer – Punkteverlust oder Nichtantreten -, einzunehmen. Problem an der ganzen Geschichte – desaster hatte wohl dieselben Gedanken und so kam es am Doppelspieltag zum mehr als sinnlosen 6:0 0:6. Weitaus sinnvoller wäre da ein 1:0 0:1 gewesen. Kollusion und Copa klappt irgendwie nicht.