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Themaverfehlung
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Nach dem rauschenden Fest im goldenen Schloss des ebenso goldigen Schlossherrns kehrt ernüchternder Alltag ein. Der Kater hat sich verzogen, der ausgedehnte Schönheitsschlaf hat auch die letzten Spuren auf Wendys Anlitz wettgemacht und voller frühlingshaftem Tatendrang macht sich Schwedens Trainerin daran, den Blätterwald nach handfestem Klatsch und großen Schlagzeilen zu durchforsten. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann forstet sie noch heute... Nix los in Schwedens Liga. Selbst die Kolumne hat sich ja ausgelutscht. Was ist nur los? Greift die finnische Staupe-Epidemie um sich? Es kann doch nicht so schwer sein, einen vernünftigen anregenden Artikel zu schreiben, denkt sich Wendy und greift zum Bleistift. „Also, dann wollen wir mal...“
Fünf abgekaute Bleistifte später präsentiert sie schließlich ihr mühevoll erstelltes |
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Werk:
„Über die Kunst des Artikelschreibens. Zunächst erscheint es entscheidend eine aussagekräftige Überschrift zu finden. Dies kann aber auch am Ende erfolgen, ganz wie es dem momentanen Feingeist des Schreibers entspricht. Das Verwenden einer klaren und gut verständlichen Sprache und der Einbau möglichst weniger Rechtschreibfehler wird als erstrebenswert und vorteilhaft eingeschätzt. Die wichtigsten Aussagen sollten besonders durch stilistische und formatierungstechnische Mittel hervorgehoben werden. Der rote Faden oder auch Handlungsstrang genannt sollte dem Leser durchgängig ersichtlich sein.“ Also, liebe Kollegen der gepflogen Schreiberlingenzunft, das hört sich doch gar nicht so schwierig an, oder?. Nur auf eine Frage muss auch in Zukunft jeder seine eigene Antwort finden: Welches Thema ist denn heutzutage noch interessant und beschreibenswert? |
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20.05.2010 20:26 -
Wendolene -
Falkenbergs FF
(0.3 TK)
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