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Eitelkeiten, Scheitelkeiten!
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Ja, er ist nun endlich jemand, ein Chinese mit einem japanischen Titel – mit DEM TITEL um genau zu sein. Eigentlich die Erfüllung eines lang gehegten Traumes, doch stehen bleiben bedeutet metaphorisch Rückschritte zu machen, das weiß selbst die kleine Hohlbirne von Hamma Shon. Also, hingesetzt und nachgedacht, was könnte ihn zur absoluten Anerkennung im Land und zur persönlichen Ektase führen? Ganz klar: Haupthaare!
Nur, nicht einfach Haupthaare müssen auf die kahle Platte. Nein, fein gescheitelte, dicke schwarze Haare, die sollten es schon sein – ganz klar. Also rein in den nächstgelegenen Perückenladen und neues „Oberteil“ anprobiert. Nach einigen eher |
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hässlich anmutenden Dorfköter-Kreationen war sie gefunden die wallende und doch wunderbar kantig gescheitelte Afrofrisur. Ein echter Hingucker, keine Frage. Endlich sieht der kleine Shon auch nach außen so aus wie er sich sowieso schon seit Jahren fühlt: wie ein zwergwüchsiger, missverstander black Chinarapper auf der Jagd nach groovigen Reimen. Der erste der seinen neuen Look und seinen naturgemäß daran gekoppelten nun schwingenden Gang ins Gesicht geschmiert bekommen wird, ist Higgins, der alte Hund. Dem will Shon zeigen wo der Afro seine Locken hat und der Chinese seine Auswärtspunkte holt (O-Ton Shon: „Jo man, bei Kashiwaaa, is ja wohl klar, Ni****aaa! ...peace.“)
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20.05.2010 20:27 -
Hamma Shon -
Sagan Tosu
(0.3 TK)
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