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Kneipenbummel bringt den 3-2 Sieg
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Der Aberdeen Fanclub „The Brewers“ feierte beim letzten Freundschaftsspiel in Salamanca den Trainer der Dons mit einem lang anhaltenden „Cheeeeeeeeers Paulo“ und einem lauten „Ziiiiiiischschschschschschsch“ Ruf, der das Öffnen einer Bierdose simulieren sollte.
Grund: Der spanische Trainer Paulo Coelho (Spitzname: Schorty, wegen seiner 160 cm Länge) stand beim letzten Freundschaftsspiel gegen Aberdeen nicht wie gewohnt an der Außenlinie, sondern saß wie ebenfalls be- oder gewohnt in der Kneipe. Seine Mannschaft wurde durch das Fehlen von Coelho nicht optimal aufgestellt (Keinen Torhüter, keinen Stürmer, dafür 8 Mittelfeldspieler und 3 Verteidiger). Prompt verlor der sechste der spanischen Liga sensationell gegen das Schlusslicht der 2. schottischen Liga. The Brewers dankten Coelho für sein Fehlen und begossen den historischen Sieg noch lange nach Spielschluß in der Dons Kneipe „Stechender Durst“. Eine Aberdeen Geheimtip-Kneipe, wo die Freunde von kurzen Kehlen ihren langen Durst stillen können.
Auch Fangesänge wie „Schorty for Scho(r)ttland“ und „Life is to schorty for drinking water“ wurden gesungen, behauptet der Reporter des Aberdeen Tagesspiegels. Morgens um 2.30 Uhr sollen angeblich die letzten Aberdeen Fans die Kneipenkommandobrücke in Enterprise/Star Trek Manier übernommen und das letzte Faß Bier nieder gemacht haben. Schorty beamed me up.
Vom 30.01. bis 31.01.10 befand sich Paulo Coelho auf einem beruflichen 2 Tage Fortbildungslehrgang in Aberdeen, um sich die ZAT Trainerlizenz zu erarbeiten. Auch hier konnte er sich sein Wissen mit der Hilfe eines erheblichen Promillezuwachses erweitern und erfreute seine Arbeitskollegen bis 3.30 Uhr mit erstaunlichen Weltrettungsideen.
Weniger erfreut war |
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Coelho, der Trainer der Salamanca Spieler von dem angriffslustigen Hotel Besitzer, der ihm mittags darauf in eine unangenehme Verteidigungshaltung manövrierte. Sprüche wie: “Warum essen Sie denn Ihre Nudeln nicht?“, wurde mit einem „Och, ich esse mittags nie soviel“ gekontert. Auch andere stürmische Scrabble ähnliche Angriffe (die Wortzusammensetzung aus der Buchstabensuppe dauerte bei Coelho ewig) und Beleidigungsarien wie „Trinken Sie nachmittags eigentlich immer Tee?“, wehrte Paulo mit Antworten wie „Ja, ich trinke Tee. Wenn ich den ganzen Tag Kaffee trinke, werde ich abends beim Biertrinken nicht müde und komme dadurch einfach zu spät nach Hause.
0-4 Pleite beim FC Dundee
Eine erwartete Niederlage erlitten die Salamanca Spieler in Dundee beim FC. Salamanca hatte den mit höheren Zielen ausgestatteten Blau-Weißen nichts entgegen zu setzen. „Die Niederlage war verdient. Wir können derzeit nicht besser spielen“, kommentierte Paulo Coelho das Spiel.
In Anspielung an den letzten Platz der Freundschaftsspiele und der damit verbundenen „Roten Laterne“ meinte Coelho: „Meine Rückkehr in das Rotlichtmilieu hatte ich mir schöner vorgestellt. Die Landung auf dem Hosenboden der Tatsachen war diesmal unangenehm hart. Irgendwie hatte ich das Ganze schöner in Erinnerung, meinte der sichtlich geknickte auf St. Pauli aufgewachsene Coelho.
Ich wusste gar nicht, dass sich der Abfall aus der Verlängerung meines Rückenmarkes so hoch stapeln lässt. So beschreibt der Trainer von Salamanca die Situation im Verein. Es mieft. Es stinkt gasförmlich zum Himmel. Aus dieser miesen Lage können wir uns nur selber heraushelfen. Wir brauchen dringend ein Erfolgserlebnis.
Am Besten am nächsten ZAT in Spanien…
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23.05.2010 22:02 -
Paulo Coelho -
UD Salamanca
(0.0 TK)
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