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Friends, Kiwis, Countrymen, lend me your ears!
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Klar, Entschuldigungen gab es viele. Gegen eine Mannschaft zu verlieren, die dem Präsidenten des Weltfußballverbandes höchstpersönlich untersteht, kann viele Ursachen abseits des Platzes haben. Und der Neid der Asiaten auf den erfolgreichen kleinen Bruder im OFC-regierten Südpazifik ist weithin bekannt. Dennoch, die Rovers haben es nicht verstanden, diesen Widerständen so entschlossen entgegen zu treten, wie es sich für einen neuseeländischen Meister gehört. Nun, nachdem das Ausscheiden praktisch feststeht, muss auch der sonst so risikofreudige Trainerstar der Rovers akzeptieren, dass er seinem Heimatland etwas schuldet – eine Wiedergutmachung, die sich |
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sehen lassen kann. Selbst der anstehende erste Schritt zum Grand Sam verblasst angesichts dieser schweren Bürde. Damit ist die Taktik für das kommende Wochenende so etwas wie eine letzte Chance, sich ehrenwert aus dem internationalen Fußballgeschäft zu verabschieden – zumindest bis zur nächsten Saison. Ist dies geglückt, kann man auch wieder damit fortfahren, die zahnlosen Tiger aus Palmerston North, Waikato und Dunedin mit der verdienten Häme zu überschütten. Und nicht zuletzt: Damit fortzufahren, den Fußball auf der Nordwestinsel weiter zu fördern, damit dieser in den nächsten 100 Jahren zumindest einmal das Niveau eines Herrn Fenris erreicht. |
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26.05.2010 22:12 -
Florian Markert 4 -
Napier City Rovers
(0.3 TK)
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