Das Viertelfinale ist erreicht – wenn auch anders als gedacht! Nicht die Uruguayer vom Club Deportivo Maldonado durften ihre Sachen packen und mit Tränen in den Augen nach Hause fliegen, sondern ausgerechnet dem Club Santos Laguna (den man nach dem Auftaktpunkt bei Flamengo vermeintlich sicher in der nächsten Runde wähnte) wurde der Roberto-Carlos-NMR und die sich daraus ergebende Taktikänderung auf Seiten von Flamengo letztlich zum Verhängnis.
Das Aus könnte nun allerdings auch auf Alianza warten. Mit New England Revolution haben die Weiß-Blauen das wohl schwerste Los im gesamten Teilnehmerfeld gezogen! Maverick hat mit den Revoluzzern nicht nur zwei Meistertitel geholt, sondern – und das macht den peruanischen Fans ernsthafte
Sorgen – schon zwei internationale Titel geholt. Der Best-of-Five-Modus scheint so etwas wie das Wohnzimmer von Maverick zu sein, hier fühlt er sich wohl. Und auch der direkte Vergleich spricht für die US-Boys: Acht Jahre ist es jetzt her, dass Alianza nach einem 1:0 und 0:6 in den beiden Vorrundenspielen gegen New England als Tabellenletzter ausschied, während die Amis souverän die nächste Runde erreichten.
Vielleicht hat es aber auch sein Gutes, zur Abwechslung mal nicht die Favoritenbürde mit sich herumschleppen zu müssen – auch wenn die Situation für die erfolgsverwöhnten Kicker und ihren Trainer-Megastar eine ziemlich ungewohnte ist. Die Kapverden machen es derzeit beim CAF Africa Cup of Nations vor: Nichts ist unmöglich!