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Ruhiger Wolf fährt Bahn
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Ruhiger Wolf ist auf Wanderschaft. Nach den Kämpfen am letzten Mond mit Zwei mal Erster und mit Erster Hundert Mond lang ist Ruhiger Wolf des Herumschleichens in der Prärie müde.
Daher hat er beschlossen, das Feuerroß zu nehmen, um zu seinem nächsten Gegner Bobocatepétl zu reisen, da dessen Tipi sich mitten im riesigen Lokschuppen der Zeleznik-Apachen befindet
(Übrigens: wussten Sie schon, dass der Lieblingssport der Zeleznik-Apachen Basketball ist?).
Als Ruhiger Wolf nach der Fahrt mit dem Feuerroß so auf den Gleisen sitzt und wartet, bis seine Seele nachgekommen ist, kommt ein fremder Indianer auf ihn zu. Ruhiger Wolf greift zu seinem Tomahawk, denn dieser Fremde sieht etwas seltsam und |
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irgendwie geschissen aus. Erst im letzten Augenblick erkennt Ruhiger Wolf seinen alten Freund Bobocatepétl: Mit dessen neuen Federn und dem Augenfehler, den jener sich vor einigen Monden selbst zugefügt hat, hat Ruhiger Wolf ihn gar nicht erkannt: Zu lange hatte er seinen Freund Bobocatepétl schon nicht mehr gesehen. Was für ein freudiges Wiedersehen…
Auf die Herausforderung mit Schneller Strandbrunzer hingegen freut sich Ruhiger Wolf überhaupt nicht. Zu oft hat dieser üble Zeitgenosse, der nur schnelle Kutschen und hübsche Squaws im Kopf hat und neuerlich immer mehr dem Feuerwasser verfällt, den Ruhigen Wolf mit üblen Taschenspielertricks und falschen Gastgeschenken hinters Licht geführt…
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09.06.2010 11:22 -
Bernd -
Roter Stern Belgrad
(0.3 TK)
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