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ARRIBA ALIANZA #347
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„Na bitte, immerhin stehen wir vor Hardkore und keiner aus der Koks-Fraktion an der Tabllenspitze!“ Es klang fast so, als habe Florian Markert beste Laune, doch der Angriff der FARC-Rebellen auf das peruanische Heiligtum Alianza hatte Spuren bei ihm hinterlassen. Die Spaltung der Liga in Kokser und Meerschweinchenfresser war nur eines der vielen Symptome. Die anderen äußerten sich subtiler, beispielsweise in dem Antrag einiger (angeblichlich kolumbianischer) Vereinsmitglieder, die Vereinsfarben blau und weiß durch ein reines (Koks-)weiß zu ersetzen. Oder auch in den Bestrebungen der Ordner, keine peruanischen Flaggen mehr im Stadion zuzulassen und die betroffenen Fans unter Androhung des Dauerkartenentzugs dazu zu zwingen, 90 Minuten lang die Flagge des großen nördlichen Nachbarn (nein, nicht Ecuador) zu schwenken. Doch besonders schlimm war der Antrag gewesen, den ein (vermutlich in Wirklichkeit |
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rebellen-kolumbianischer) nameloser Funktionär beim Fußballverband Perus eingereicht hatte, und der aufgrund von offensichtlicher Bestechung oder andersartiger Ausübung von Druck die erste Instanz bereits passiert hatte: Die Todesstrafe für Eigentore sollte eingeführt werden. Als wäre es den Kolumbianern keine Lehre gewesen, dass man sie nach dem Mord an Andrés Escobar aus der COPA-Familie verbannt hatte, versuchen sie nun, ihre schlimmsten Fehler zu wiederholen. Doch nicht in Peru, nicht im schönsten aller Länder! Markert, und mit ihm eine Gruppe peruanischer Patrioten, haben der Einflussnahme aus dem Ausland den Kampf angesagt! Zumindest ist die kolumbianische Regierung auf unserer Seite (eigentlich auch kein Wunder, nach dem jahrelangen Konflikt dort) - doch ob der peruanische Verband seine Unbestechlichkeit bewahrt hat, bliebt bis zu obersten Instanz offen... wir hoffen noch, und wir tun mehr als das! ARRIBA ALIANZA! ARRIBA PERÚ! |
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10.06.2010 21:15 -
Florian Markert -
Alianza Lima
(0.3 TK)
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