Don Marco hat geschafft was vor ihm noch kein Trainer mit Unión San Felipe erreichen konnte: Nicht nur die beste Platzierung der Vereinsgeschichte sondern auch den größten Erfolg der Vereinsgeschichte - das Finale des Copa Americana. Dort trifft man nun auf den brasilianischen Vertreter Figueirense FC und deren Coach Roquo.
Angesprochen auf seinen Gegner äußerte sich der USF-Coach auf der Final-PK diplomatisch: "Letztendlich ist es doch irrelevant wer auf der gegnerischen Bank sitzt. Auch die Tatsache das Roquo selbst eine lange Zeit in Chile tätig war spielt eine untergeordnete Rolle. Ich sehe für mich bereits jetzt einen Riesenerfolg - wenn irgendwem am Anfang der Saison jemand erzählt hätte der Don Marco zieht international in ein Finale ein hätte das doch bestenfalls für einen Lacher gesorgt nach dem frühen Aus im Copa Libertadores. Wir haben uns mit interessanten Gegnern messen können, darunter gleich zweimal mit Reverend Eigenrauch, und wir sind immer noch dabei -
wir werden das Finale genießen wie es sich gehört. Wir haben bereits das größte erreicht alles andere wäre nur noch ein Sahnehäubchen."
Die Fans sehen das natürlich wieder anders, die feiern jetzt schon als hätte man den Titel bereits in der Tasche. Unabhängig von der Tatsache das man über weniger TK verfügt: "Na und ? Wir haben drei Heimspiele. Es wäre vermessen und unsportlich zu erwarten das beide Teams dasselbe TK zur Verfügung gestellt bekommen. Wir haben beide Seiten erlebt, die mit drei Heimspielen und die mit drei Auswärtsspielen (auch wenn diese nicht nötig waren) - insofern ist das doch alles nur ne hohle Phrase wenn man da für eine Angleichung plädiert. Und sowas will ich aus den Fanlagern auch garnicht hören."
Alles in allem überwiegt die Vorfreude: "Ich freue mich riesig auf die Finalspiele - da werden wir endgültig sehen wo USF steht und ob man in der Lage ist sich zu belohnen für eine tolle Saison."