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Harte Realität
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Abstiegsplatz nach neun Spieltagen, erst drei Siege auf dem Konto – die Luft bei New England Revolution wird immer dicker!
„Wir stecken mitten im Abstiegskampf, brachte es Maverick auf den Punkt, ab sofort zählt jeder Punkt, es gibt nichts zu beschönigen, jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln!“
Die Gründe für den Absturz des Meisters sind vielschichtig, hier eine Analyse.
Doppelbelastung Liga und Copa Libertadores – Die Königsklasse ist eine Belohnung für die Leistungen der vergangenen Saison aber zugleich eine physische und psychische Belastung. Die meisten Spieler sind das nicht gewohnt. Konzentrationsschwäche, einfache Fehler sind die Folge. Letztes Jahr war in der Copa Americana nach der 1. Gruppenphase Schluss, Freitag stehen Spiel 11 und 12 in der Copa Libertadores an.
Eine direkte Folge der Doppelbelastung ist |
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die Rotation die das Auflaufen einer eingespielten Mannschaft verhindert. Maverick konnte nicht einmal die Elf des vorhergehenden Spieltags ins Rennen schicken. In der Vorsaison spielten viele am Leistungslimit, jetzt erreichen sie nicht einmal Normalform.
Problemzone Sturm. Gerade einmal vier Treffer konnten die sechs Stürmer zu den bisherigen 20 Saisontoren beisteuern. Eindeutig zu wenig. Milan Horaczek und Steve Dawson stecken in der Krise und aus der zweiten Reihe kommt nicht wirklich Druck.
Die Neuzugänge sind bisher keine Verstärkungen. Vor allem Perovic, Farr und Burti sind bisher bestenfalls Mitläufer. Die Youngster Dunham und Mansally brauchen noch Zeit für ihre Entwicklung.
Viele Baustellen für Maverick – es bleiben noch zwei Spiele in der Hin- und die komplette Rückrunde um diese zu schließen und das Schlimmste zu verhindern.
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21.06.2010 19:36 -
Maverick -
New England Revolution
(0.3 TK)
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