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Bonnyrigg - Mekka für Nacktwanderer?
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Grünes Licht für Nacktwanderer in Bonnyrigg: Im Gegensatz zu Sydney dürfen sie nackt durch die Gegend streifen, ohne eine Busse zu riskieren: Das Bundesgericht hat am Freitag den 45-jährigen Nacktwanderer Walter F. freigesprochen. Bonnyrigg dürfte damit in der Gunst der Naturisten steigen. Zum Missfallen der Behörden: «Der Bezirk darf kein Mekka für Leute werden, die ‹splitterfasernackt› herumlaufen», sagt Staatsanwalt Wolf Calcio.69 zur Nachrichtenagentur DUS. Er wartet nun auf die Urteilsbegründung und entscheidet dann, ob er das Urteil weiterziehen wird.
Dass Horden von Nackten nach Bonnyrigg strömen, befürchtet Bezirksvorsteher R.Deus nicht. «Wenn es aber Probleme gibt, könnte man wie in Sydney gesetzliche Massnahmen ergreifen.» Selber aktiv werde man aber nicht. «Nimmt es |
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überhand, werden die Leute schon reklamieren.»
In Bonnyrigg ist Nacktwandern erlaubt – finden Sie das richtig?
Serse Cosmi (36), Schreinerin:
«Ich habe kein Problem mit Nacktwanderern, aber vielleicht sollte man extra Wanderwege für sie einrichten.»
Ernesto Viajante (21), IT-Supporter:
«Mir ist egal, wenn die nackt herumlaufen, solange es nicht zu provokativ ist. Verbote haben wir schon genug.»
Chrizzow Flex (18), Koch:
«Nacktwandern ist völlig daneben. Das verstösst einfach gegen die guten Sitten. Dafür sollte es Strafen geben.»
Paulchen Panther (33), Chemie-Laborant:
«Aus Respekt vor Passanten und vor allem vor Kindern könnten sie wenigstens eine Badehose anziehen.»
So die einzelnen Stellungsnahmen unterschiedlich befragter Passanten |
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21.06.2010 21:57 -
Walter Fotzenhobel -
Bonnyrigg White Eagles
(0.3 TK)
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