Man hatte es ja bereits in der vergangenen Woche berichtet: In Atvidabergs hatte man die Auslosung für das Achtelfinale der Champions League ja mit einigem Wohlwollen aufgenommen. Der SC Heerenveen klang nach einem passenden Gegner. Im Lostopf waren Mannschaften, die weitaus ausgeruhter in die KO-Runde gingen. Noch dazu hat der Verein mit einem Trainer, der bislang nur spärlich Erfahrung auf dem internationalen Parkett gesammelt hat.
Aber von wegen! Von Ehrfurcht und Vorsicht keine Spur. Zu Hause auf den knappen Erfolg hoffen und Auswärts ein Zeichen. Genau das war auch die eigene Strategie. Und nicht nur das: hierbei agierte der schwedische Vertreter gleich mit noch mehr Verve, so dass der kleine Konditionsvorteil zu Beginn schon vollkommen aufgezehrt ist. Und so wird sich die eigentlich als sicher gewinnbringend ausgemachte eigenen Strategie wohl zum Bumerang entwickeln.