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Vetternwirtschaft
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Letzte Woche unkte es noch aus Lutschers vorlautem Mundwerk Kollege Reacher gehe doch ein wenig leichtfertig um mit seinen Beschuldigungen und Verschwörungstheorien. Das sieht inzwischen allerdings schon wieder ganz anders aus. An sein Gewäsch von gestern kann sich Lutscher bekanntermaßen nicht mal am selben Tag mehr erinnern – er verfügt bzw. leidet an der Gabe des Ultrakurzeitsiebgedächtnisses. Das ist manchmal lustig, bisweilen ärgerlich, erlaubt es Lutscher aber jederzeit ohne Gesichtsverlust von bisherigen Positionen abzurücken.
So geschehen auch heute…wie Reacher glaubt auch Lutscher nun an gewisse Unregelmäßigkeiten im sambischen Fußballgeschäft. Zwar nicht in Form von skurilen Verschwörungen, aber dann doch, wie bereits der Titel vermuten lässt, an Kungeleien und Schiebereien unter Kollegen. Vetternwirtschaft eben. Drauf gekommen ist Lutscher beim wehmütigen Studium der bisherigen sambischen Meister. Ergebnis: alles |
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was in Sambia Rang oder Namen hat, hat auch schon irgendeinen Stern an der Brust. Das war schon früher so und ist heute nicht anders. Eine Hand wäscht eben die andere. Selbst in Zesco ist man inzwischen scheinbar in den elitären Kreis des Vertrauens vorgedrungen – denn es ist doch wohl klar, wer in dieser Saison den Stern zugeschustert bekommt. Und wenn er nicht nach Zesco geht, ist wohl der ewig nörgelnde Reacher der nächste in der Reihe. Nur Lutscher scheint ein nationaler Erfolg nicht gegönnt zu werden. Nur warum? Stinkt er? Ist er den Bonzen zu dumm? Zu wenig systemkonform? Mit Unvermögen allein ist seine langjährige Titel-Diaspora wohl kaum zu erklären. Wahrscheinlich ist letztendlich mal wieder das Image Schuld. Wie ein tonnenschwerer Rucksack lasten inzwischen die zahlreichen Niederlagen und Tiefschläge auf seinem Gemüt. Seit Jahren wird sein Name als einziger nicht bei den Oddsettern gehandelt…das alles kann doch einfach nicht mit rechten Dingen zugehen!
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30.06.2010 21:49 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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