Kurz vor dem Start der Copa Libertadores ist der New England Revolution noch ein Coup auf dem Transfermarkt gelungen. Gabriel Rodriguez wurde vom Club Deportivo Maldonado verpflichtet.
Der Argentinier soll die Lücke im defensive Mittelfeld schließen und die Mannschaft im Spiel gegen den Ball verbessern. Zehn Gegentore in den ersten drei Ligaspielen zwangen die Revs zum handeln. Der 27-jährige erhielt einen Vierjahresvertrag. Neben der Rolle des Publikumslieblings war er in Uruguay auch als harter Hund bekannt. Fünf Spieile fehlte er seinem Klub im Vorjahr wegen diverser Sperren (2 Platzverweise - 9 Gelbe Karten). Vielleicht ist es genau die harte Gangart die
New England zur Zeit abgeht. Der bisherige Chef im defensiven Mittelfeld, Derek Gage, galt eher als kreativer Spieleröffner. 12 Millionen US-Dollar ließ die Revolution sich die Dienste des Argentiniers kosten, international ist er sofort spielberechtigt.
Doch der Kader New Englands wurde keinesfalls vergrößert, ganz im Gegenteil. Mit Joseph Nane (New York Red Bulls FC) und Vicente Rojas (Union San Felipe) wurden noch zwei Spieler abgegeben. Nane konnte im defensiven Mittelfeld nicht überzeugen, Rojas war nicht mehr erste Wahl und wäre am Saisonende sowieso ablösefrei in seine Heimat Chile gewechselt. Jetzt verdienten die Revs noch ein paar Dollar.