|
Kolumne vom Winde verweht?!
|
Was war das?
Sambias schwarzafrikanische Bevölkerung (98,1 %) besteht aus Bemba (34 %), Tonga (16 %), Rotse (14 %), Nyanja-Chewa (9 %), Lunda, Luvale, Kaonde und Luba. Daneben gibt es zu 1,2 % Europäer, Inder und 0,7 % Buschleute (Twa). Der Rest sind Sambanasen im wahrsten Sinne des Wortes. Nun hat sich ein fauler Kolumnist gedacht, legst de dich doch mal auf die faule Haut und lässt jemand anderes deine Arbeit machen. `S wird schon keiner merken. Der „Jemand anders“ nennt sich Butters und kommt aus Peru. Obwohl man dem eintönigen Sing Sang seiner Stimme darauf schließen könnte, dass er aus der Schweiz zu stammen scheint. Ein bisschen Saharawind drüber gelegt und |
|
|
schon war die Kolumne fertig. Sozusagen hingerotzt, nur in Zeitlupe eben. Aber was man da zu hören bekam, musste bei manchem Ureinwohner Sambias wohl Ohrenkrebs erzeugen. So nannte er uns tatsächlich Sambianer. Kuba den Kubanern, Sambia den Sambianern? Was soll denn das sein? Eine neue Rinderart? Eine Hautcreme? Ein Gericht in Lusakas Nobelrestaurant „Bei Kalle umme Ecke bei“? Oder einfach Unkenntnis der Materie? Schlecht recherchiert. Na gut, er hat als erster und einziger Aushilfs-Kolumnist Zesco und die rechte Hand mehrmals lobend erwähnt. Aber reicht das um in Sambia eine Arbeitserlaubnis zu bekommen? Also ich weiß nicht …
... ich bin ja nur die rechte Hand.
|
|
02.07.2010 14:58 -
die rechte Hand -
ZESCO United
(0.3 TK)
|
|