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Harsel denkt an Rücktritt
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Schießbude der Liga. Aus irgendeinem, Harsel nicht bekannten Grund scheint Griechenland ihn abzulehnen. Erringt man einen 2:1-Auswärtssieg, bekommt man im gleichen Zuge daheim eins auf die Mütze. Abstiegskampf, und das mit dem Traditionsverein Panathinaikos, den man nun bereits in der dritten (ja, dritten. Bereits vor dem Copa-Crash war ein er hier Coach) Saison in Folge betreut. Eine Schande für Panathinaikos, eine Schande für Harsel.
Harsel glaubt nicht, dass es unmittelbar an seinen Fähigkeiten liegt, eher an seiner Person. Zumindest würde dies das desolate Gegentorkonto erklären und den Verfall im Vergleich zur Leistung der Vorsaison.
Die Konsequenz aus dieser Erkenntnis wäre wohl der Rücktritt. Bleibt die Frage: Wann? |
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Eine Saison zu verkorksen und im letzten Moment das sinkende Schiff zu verlassen gehört sich nicht. Es wäre wohl eine größere Schande, als die schlechte Leistung in der Historie stehen zu haben. Dies hat Harsel - oder einer seiner Nebenaccounts - noch nie getan. Es bleiben also zwei Möglichkeiten: In unmittelbarer Zukunft gehen, um einen neuen Trainer die Chance zu geben, noch zu retten, was zu retten ist. Oder die Saison aussitzen.
Ohnehin wartet Harsel ja nur auf die Entlassung des Sampdoria-Trainers, um den Verein zu übernehmen. Daraus hat er nie einen Hehl gemacht, vielleicht liegt hier der Grund für die griechische Abneigung. Und auf einen Verein warten kann man ebensogut als Arbeitsloser von der heimischen Couch wie als Grieche von der Trainerbank. |
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10.07.2010 12:26 -
dietmar harsel -
Panathinaikos FC
(0.3 TK)
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