|
Anarchie heißt das Zauberwort
|
Sydney Weiterhin ohne Trainer schleichen die Tigers aus Leichhardt mit unglaublicher Eleganz durch die HyuaA-League. Aus dem dichten Mittelfeld-Dschungel der Tabelle schnellen die Babyblau-Weißen ein ums andere Mal scheinbar schwerelos auf ihre Opfer zu, zerfetzen sie in einem 90-minütigem Schlachtfest zu unscheinbaren Schatten ihrer selbst.
Gestern wagten sie sich das erste Mal sogar in fernere Gefilde, erspähten Wolfsrudel, die um Kanonenhügel pirschten. Sogar der Ganges blitze für einen Moment am Horizont auf. Doch davor erstreckte sich eine |
|
|
Großstadt; das hektische Treiben, die unreine Luft, die feindlich-ängstliche Aggressivität der Bevölkerung zwang die vorsichtigen, scheuen Wildkatzen zurück in ihr Revier, in ihren Vorstadt-Dschungel der Mittelmäßigkeit.
So wild, so ungebremst, so freiläufig sahen wir die Apia-Elf lange nicht mehr. Liegt es an der Anarchie, an der Führungslosigkeit, an dem fehlenden Kontrollorgan - erkannte Trainer Ernesto Viajante das Potential, das hinter einer solchen Unordnung, Anti-Ordnung steckt? Flüchtete er bewusst nach Tasmanien? Es war alles geplant… |
|
24.07.2010 17:37 -
Ernesto Viajante -
APIA Leichhardt Tigers
(0.3 TK)
|
|