Die Welt ist schon ziemlich ungerecht. Da wird Canon Yaoundé in Kamerun souverän nationaler Champion, und was ist der Dank? Die Mannschaft um Trainer Carlos Finisterre muss schon am ersten ZAT wieder durch die Weltgeschichte reisen und sich mit fremden Gegnern beschäftigen. Hätte der Mexikaner das gewusst, wäre er doch lieber guter Neunter in der heimischen Elite One geworden. Bleibt also die Frage, weshalb es mit den Freilosen einfach nicht klappen will und warum der kamerunische Meister nicht einfach per Dekret für das Endspiel der CAF Champions League gesetzt ist. So ist es in jedem Fall eine undankbare Plackerei, die darüber hinaus die eigene Freizeit auf äußerst ungebührliche Weise verringert. Undank ist halt doch der Welten Lohn.