|
"Da sprach der alte Häuptling der Indianer
|
wild ist der Westen und hart is die SM ." Ansonsten sagt er leider nicht genug. Auf keinen Fall genug, um Entkryptisieren zu können, was Bernd W. in seinem Friedenspfeiffenrausch da von sich gibt. Wahrscheinlich ist er Opfer der Karlmayomanie. Diese wird in der Fachliteratur wie folgt beschrieben:
Der Befallene neigt dazu in schriftlicher Form zu Dingen Stellung zu nehmen, von denen er nicht den Hauch einer Ahnung hat. Desweiteren fühlt er sich von Kritikern verfolgt, wenn seine Blenderei aufgedeckt und angeprangert wird. Er neigt dazu, Mitmenschen mit einer vorgespielten Selbstaufgabe zu nerven und kann sein Verlangen nach Ruhm und Anerkennung nur schwer verbergen. In feuchten |
|
|
Fieberträumen sieht er sich als Serienhäuptling, intellektuellen Führer und begandeten Strategen. Fast schon zwanghaft ist das Verlangen nach der Absonderung von Häuslschmähs oder Häuslpoesie. Beim Häuslschmäh geht es vor allem darum, andere Indianer von seiner Häuptlingstitelgeilheit abzulenken und seine wahren Absichten zu verschleiern. Aber bei der Häuslpoesie zeigt der Karlmayer dann sein wahres Gesicht und neben ordinären Reimen und unrunden Versmaßen bringt er seinen Verachtung für die anderen Indianer zum Ausdruck. Vor allem für Parvenues, die er fickrig im Gebüsch lauernd wähnt, um seinen Anspruch auf den Titel streitig zu machen.
|
|
27.07.2010 12:10 -
fenris -
Borac Cacak
(0.3 TK)
|
|