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Angst vor dem Lucky-Luke-Syndrom
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Es scheint, als wären die Rovers so etwas wie der lange Schatten des Tabellenführers. Kleine Kostprobe gefälligst: Am 25. Spieltag gewinnt Dunedin sein Heimspiel mit 1:0. Ergebnis der Rovers, ebenfalls daheim – auch 1:0. Nun gut, das mag Zufall sein. Am 26. Spieltag siegt Dunedin aufsehenerregend mit 6:1 bei wie üblich völlig enttäuschenden Rangers. Ein Standardergebnis? Vielleicht, aber zeitgleich gewinnen die Rovers bei den Red Sox – ebenfalls mit 6:1, was Uli Hoeness etwas rotbirnig und ratlos zurückließ, die Rovers-Fans aber geradezu ausflippen ließ. Immer noch alles normal? In Neuseeland, dem Land der krassen 6er-Resultate, mag das gerade noch angehen. Aber am |
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27. Spieltag trafen dann nicht nur die Tekkies fünfmal ins Tor des Gegners, sondern die Rovers taten es ihnen gleich. Nur die drei Elfmeter, die Dunedins Gegner aus Mitleid geschenkt bekam (natürlich, der Rotlaternenträger, dem nun ein Don R. Wetter seines Präsidiums drohen dürfte), ersparten sich die Rovers. Ist das genug, um den Verdacht des „Lucky-Luke-Syndroms“ abzuwenden? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Bleibt es dabei, werden die Tekkies zum zweiten Mal neuseeländischer Meister. In Napier hat man jedenfalls bereits heute mit dem öffentlichen Verbrennen von Lucky-Luke-Comicheften begonnen. Warum dieser Hass? Nun ja, bekanntlich zieht Lucky Luke schneller als sein Schatten. |
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27.07.2010 22:50 -
Florian Markert 4 -
Napier City Rovers
(0.3 TK)
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