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Wir dürfen den Kopf jetzt nicht in die Schlinge stecken!
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Sao Paulo Der letzte Spieltag, ein entscheidender, machte unmissinterpretierbar deutlich, dass die junge unerfahrene Corinthians-Elf von Trainer Dugarry noch nicht reif genug ist. Nicht reif genug für Titel, nicht reif genug für den Platz an der Sonne - wie paradox.
Im Meisterschaftskampf musste die Timao das direkte Duell gegen den América FC Natal für sich entscheiden, wollte sie ihre Titelchancen wahren - so die einhellige Meinung der Presse. Was folgte war eine Machtdemonstration sondergleichen; ein Klassenunterschied, wie er deutlicher nicht hätte präsentiert werden können:
Mickrige 45% Ballbesitz. Ernüchternde 3 Schüsse aufs Tor. Denunzierende 6 Gegentore.
Erneut brannte Natal ein Fußball-Feuerwerk nieder, fertigte nach dem Sao Paulo FC nun den nächsten Traditionsverein mit 6 Toren |
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ab. Doch auch Natal ist nicht das Maß aller Dinge, verloren die Flemministen doch nur wenige Stunden später mit 1:6 gegen Portuguesa, das noch am letzten Spieltag eine 0:6-Pleite hinnehmen musste - gegen Corinthians, wie paradox.
Obgleich Natal noch immer als heißester Kandidat auf den Titel gehandelt wird, hat das Verfolgerfeld um den Sao Paulo FC (5:3-Auswärtssieg bei GPA), Figueirense (5:4 bei Londrina) und Vasco da Gama zu Flemme aufgeschlossen oder zumindest seine Reserven auffüllen können. „Wir dürfen den Kopf jetzt nicht in die Schlinge stecken!“ meinte Timao-Coach Dugarry. „Noch sind nur Hopfen und Malz verloren! Aller Tage Abend ist auch schon rum, aber man soll ja die Nacht nicht vor dem Tage loben - also: Die Hoffnung währt am längsten. Und morgen wird’s bestimmt besser als draußen.“ |
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05.08.2010 17:07 -
Dugarry -
SC Corinthians Paulista
(0.3 TK)
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