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Automatismen des Wandels
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Im Schatten der Bedeutungslosigkeit, irgendwo weit hinter den eigenen Erwartungen und den Hoffnungen verblendeter Oddset-Blindschleichen, fristet Solo ein Leben in sportlicher Demütigung.
Erst jüngst wurde er beispielsweise so kräftig vom wiedererstarkten Bauchladenträger Powerkraut vermöbelt, dass ihm noch heute der Schädel brummt. Zugegeben, daran mag auch der Alkohol der letzten Tage Schuld sein – Auslöser war jedoch das herbe 0:6 bei Mr. Kraut Jr. und Besserung scheint nicht in Sicht. Solo hat viele |
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seiner alten Taktikkniffe ganz einfach zu oft bemüht, in den Jahren der Veränderung, der globalen Endzeitstimmung nicht nachjustiert, nicht dem neuen Fast-Food-Algorithmus der Fußballwelt angepasst. Er verweilt stattdessen in der graugestrichenen Beständigkeit des „Was früher gut war, kann jetzt nicht schlecht sein.“ Die Tabelle spricht allerdings eine andere Sprache, wie auch Roquo – Solos Lieblingsfeind – sicher zu bestätigen weiß. Aber aus einem alten Esel machst du kein Reitpferd mehr...
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07.10.2011 14:17 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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