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Der perfekte ZAT?!
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Es war alles angerichtet. Auswärts sparten die namenlosen Trainer an Toren, im Heimspiel kniff Roquo „unerwartet“ den Schwanz ein, so dass ein lockeres 5-Tore-Abenteuer verteilt auf drei Spiele zum großen Feiertag für Miesmuschel Solo hätte werden können.
Ja, „hätte werden können.“. Aber worüber hätte man dann noch mit schwerem Gemüt sinnieren können? Wie die negative Energie aufsaugen und als selbstzerstörerischen Treibstoff für den inneren emotionalen Motor nutzen können? Wie den grauen Mantel der Lustlosigkeit, den nicht enden wollenden Regen der Einöde, der Tristesse |
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artikulieren, ja allein empfinden können? Es wäre alles einfach hinfort geweht worden. Die vielen Jahre der Trauer und der Zerrissenheit, ob des monotonen Schmerzes der Dummheit der Gegner und der eigenen Unzulänglichkeiten, sie wären mit einem Mal nichts mehr wert, nur noch ein Schatten, der sich in Champagnerduschen und Glücksbädern nie wieder zurück ins Licht des Leidens hätte holen lassen. Unter dem Strich ist es also gut so, wie es ist. Solo kann weiter mit geschwollener Milz und chronischer Verbitterung das chilenische Hochland mit Frust benetzen und sich wohl auch morgen wieder über den nächsten „Clou“ der eigenen Begrenztheit ereifern.
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21.10.2011 18:47 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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